Atom-Mahnwache in Schneverdingen geht weiter

Letzten Montag hat der »harte Kern« der Mahnwachen-Leute beschlossen, dass die Anti-Atom-Mahnwache vor dem Schneverdiner Rathaus weitergehen soll, und zwar bis zum Ende des sogenannten »Atom-Moratoriums« der Bundesregierung Ende Juni 2011.

Treffpunkt für alle, die schnell und unkompliziert ein Statement gegen Atomkraft und für einen schnellstmöglichen Atomausstieg machen wollen:

Mahnwache zum Atomausstieg°

montags, 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr*
am Brunnen vor dem Rathaus

*) ggf. zieht die Mahnwache zur internen Besprechung vor 18.30 Uhr in das Kinder- und Jugendhaus in die Kirchstraße 3 um.

In den letzten Wochen ist die Mahnwache von einzelnen Rechtsradikalen besucht worden, die hier offenbar die Gelegenheit suchen, sich von ihrer netten Seite als freundliche Mitbürger zu zeigen (und nicht die gewaltbereiten und zum Teil vorbestraften Nazis, die sie sind). Von der linken Seite gab es friedliche (aber nicht in jeder Hinsicht hilfreiche) Bemühungen, auf diese »braune Unterwanderung« hinzuweisen.

°) Die Mahnwache ist keine parteipolitische Veranstaltung. Sie soll auch nicht zu einem Feld werden, um das Thema Rechtsradikalismus in Schneverdingen zu behandeln. Dennoch ist die Mahnwache seit kurzem auch als »Veranstaltung gegen Rechtsextremismus« angemeldet, um daraus gegebenenfalls eine Handhabe gegen unerwünschte Gruppen zu haben. Keine Atomsonne für Nazis.

Fukushima: Gebet, Mahnwache, Tschernobyl-Gedenktag [Update]

Update: Die Mahnwachen werden aller Wahrscheinlichkeit nach in Schneverdingen am Ostermontag pausieren, danach aber wie bisher weitergehen, voraussichtlich bis zum Ende des Atom-Moratoriums der Bundesregierung.

Unsere Aufmerksamkeitsspanne bei aktuellen Themen ist oft begrenzt. Das Erdbeben in Japan und die Folgen gehen mehr und mehr im Hintergrundrauschen der Nachrichten unter…

Trotzdem haben sich auch am vergangenen Montag über 60 Schneverdinger am Rathaus versammelt, um an die Katastrophe in Japan zu denken und für einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft hierzulande einzutreten. Bundesweit fanden immer noch über 500 Aktionen statt, bei denen 70.000 Menschen zusammenkamen. Weniger als in den ersten zwei Wochen, aber dennoch eine Menge Leute. In Schneverdingen werden aller Voraussicht nach die Mahnwachen in der Woche vor dem Tschernobyl-Jahrestag ausklingen. Unser Wunsch ist, dass nochmal richtig viele Leute zusammenkommen.

Am 11. und 18. April sollen die letzten beiden nächsten Mahnwachen in Schneverdingen stattfinden.

Wie gehabt: 18.00 bis 18.30 Uhr vor dem Schneverdinger Rathaus.

Auch das Gebet für Japan um 17.15 Uhr in der Peter und Paul Kirche findet weiterhin statt.
Um 18.00 Uhr läuten zum Auftakt der Mahnwache die Kirchenglocken.

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Gebet und Mahnwache gehen weiter

Die Informationen aus Japan gehen mehr und mehr im Hintergrundrauschen des Nachrichtenstroms unter.

Trotzdem: auch heute und in den nächsten Wochen s0ll das Gebet für Japan in der Peter und Paul Kirche (17.15 Uhr) und die Mahnwache gegen Atomkraft (18.00 bis 18.30 Uhr) vor dem Schneverdinger Rathaus weitergehen. Immer montags, bis voraussichtlich zum Tschernobyl-Gedenktag am Ostermontag.

28. März: Gebet und Mahnwache in Schneverdingen

Vorletzte Woche waren es knapp 90 Menschen und am letzten Montag etwas über 100 Leute die sich vor dem Rathaus trafen, um im Angesicht der Ereignisse in Japan für einen schnellen und nachhaltigen Ausstieg aus der Atomkraft zu demonstrieren. Ob das noch steigerungsfähig ist?

Am Montag, den 28. März wird um 18.00 Uhr die nächste Mahnwache vor dem Schneverdinger Rathaus  stattfinden.

Vor der Mahnwache ist die Peter und Paul Kirche um 17.15 Uhr zum Fürbittengebet für Japan geöffnet.

Um 18.00 Uhr sollen (wie schon letzte Woche und voraussichtlich bis zum Tschernobyl-Jahrestag im April) an jedem Montag die sogenannten »Totenglocken« in den Kirchtürmen des Kirchenkreises Rotenburg läuten, als Mahnung für die Opfer der Atomkraft, insbesondere derer von Tschernobyl und Fukushima.

Deutschlandweit haben sich am vergangenen Montag an mehr als 720 Orten über 140.000 Menschen zu Mahnwachen getroffen. Weitere Informationen bei www.ausgestrahlt.de

Montag, 21. März: Gebet für Japan und Mahnwache gegen Atomkraft

Am heutigen Montag trafen sich 45 Personen zum kurzfristig anberaumten Gebet für die Opfer der Katastrophe in Japan in der Peter und Paul Kirche. Viele gingen im Anschluss daran direkt zur Mahnwache vor das Rathaus, wo etwa 90 bis 100 Personen zusammenkamen.

Nahezu unabhängig von den weiteren Entwicklungen in Japan wird es auch in der nächsten Woche gute Gründe geben, für die Menschen in Japan zu beten.

Auch wenn von den Regierungsparteien plötzlich ungewohnte Töne in Sachen Atompolitik zu hören sind, wird es auch nächste Woche noch gute Gründe geben, der Forderung nach einem Ausstieg aus der Atomkraft Nachdruck zu verleihen.

Die Kirchengemeinde Peter und Paul lädt darum auch nächsten Montag, den 21.03.2011 um 17.15 Uhr zum Gebet in die Kirche ein.

Die Evangelische Jugend ruft dazu auf, sich nach dem Gebet gemeinsam mit anderen Gruppen um 18.00 Uhr zur Mahnwache vor dem Schneverdinger Rathaus zu treffen. Bitte keine Plakate oder Fahnen von Parteien mitbringen: es geht um die Sache, nicht um Parteipolitik.

Erdbeben in Japan: heute Gebet in Peter und Paul – Mahnwache am Rathaus

Die Kirchengemeinde Peter und Paul lädt ein zu einem

Gebet für die Menschen in Japan

Heute, Montag 14.03.2011 um 17.15 Uhr

in der Peter-und-Paul-Kirche

Unsere Kantorin Hiroko Tsutsui wird dabei sein und kurz über die Situation ihrer Angehörigen berichten. Es wird eine Zeit der Stille geben und anschließend eine Zeit der Fürbitte. Wer immer kann und will, ist herzlich eingeladen.

Um 18.00 Uhr findet vor dem Rathaus eine Mahnwache gegen Atomkraft statt.