Jugendausschuss und Jugendvertreterwahl

Während die meisten »operativen« Entscheidungen in der Jugendarbeit vom hauptamtlichen Diakon zusammen mit dem Mitarbeitertreff (der ehrenamtlichen Mitarbeiter) getroffen werden, ist für das grobe Ganze, das Konzept der Arbeit und die Verbindung zwischen der regionalen Jugendarbeit und den vier Ortsgemeinden der regionale Ausschuss für Jugendarbeit zuständig.

In diesem Ausschuss, der sich etwa vier Mal im Jahr trifft, sitzen (neben den Vertretern aus den vier Kirchenvorständen der Region, dem Vertreter des Kirchenkreises und anderen) vier Jugendvertreter. Das sind in der Jugendarbeit aktive Ehrenamtliche, die einmal im Jahr durch Wahl neu bestimmt werden.

Jugendvertreterwahl: immer, wenn es Herbst wird…

Seit einigen Jahren ist es üblich, dass wir jedes Jahr nach den Sommerferien auf Kandidatensuche gehen und zwischen September und November gewählt wird. Manchmal früher, manchmal später. Meistens über einen Zeitraum von mehreren Wochen und mit einer »wandernden Wahlurne« an verschiedenen Orten, an denen Jugendarbeit in diesem Zeitraum stattfindet.

  • Wer darf wählen?
    – aktive Ehrenamtliche der Ev. Jugend SNH
    – aktive Teilnehmer (ab Konfirmation) unserer Arbeit.
  • Wer darf gewählt werden?
    – aktive Ehrenamtliche der Ev. Jugend SNH
    – Mindestalter: 15 Jahre
    – Zugehörigkeit zu einer unserer vier ev.-luth. Kirchengemeinden
    – man kann von anderen Wahlberechtigten vorgeschlagen werden oder sich selbst als Kandidat für die Wahl melden.

Zu wählen sind:

  • Vier Jugendvertreter/innen mit Stimmberechtigung im Jugendausschuss (= die vier Kandidaten mit den meisten Stimmen).
  • bis zu vier Stellvertreter/innen, an den Sitzungen teilnehmen dürfen und stimmberechtigt werden, sobald einer der stimmberechtigten Jugendvertreter nicht teilnehmen kann (= die vier nächsten Kandidaten nach Stimmenanzahl).
  • Die nicht gewählten Kandidaten, die mindestens zwei Stimmen erhalten haben, können bei Bedarf nachrücken; auch hier der Stimmenanzahl nach.
  • Die Wahl findet jeweils für etwa ein Jahr (bis zur nächsten Wahl) statt. Es ist somit für die Gewählten ein zeitlich überschaubares Engagement, dass durch erneute Kandidatur verlängert werden kann.